Für Gemeinden

Batteriespeicher & Gemeinden
Gemeinsam Energie-
Infrastruktur gestalten

Österreich braucht bis 2030 über 5 GW an Speicherkapazität, um erneuerbare Energie zuverlässig ins Netz zu integrieren. Batteriegroßspeicher sind ein zentraler Baustein dieser Infrastruktur — und Gemeinden entscheiden mit, ob und wo diese Projekte entstehen.

Blackvolt entwickelt, baut und betreibt Batteriespeicher in Österreich. Wir verstehen Gemeinden nicht als Genehmigungsinstanz, sondern als Partner. Auf dieser Seite erfahren Sie, was ein BESS-Projekt für Ihre Region konkret bedeutet — von der Wertschöpfung bis zum Bauablauf.

Warum Gemeinden eine Schlüsselrolle spielen

Die österreichische Energiewende wird nicht allein in Wien oder Brüssel entschieden — sie wird in Gemeinden umgesetzt. Jeder Batteriegroßspeicher braucht einen konkreten Standort, eine Flächenwidmung und das Vertrauen der lokalen Entscheidungsträger.

Batteriespeicher stabilisieren das Stromnetz, indem sie überschüssige Energie aus Wind- und Solaranlagen zwischenspeichern und bei Bedarf wieder abgeben. Sie ersetzen fossile Reservekraftwerke und ermöglichen eine höhere Einspeisung erneuerbarer Energie — ohne Netzausbau.

Für Gemeinden bedeutet das: Ein BESS-Projekt bringt moderne Infrastruktur in die Region, ohne Emissionen, ohne dauerhaften Schwerlastverkehr und ohne nennenswerte Flächenversiegelung. Es ist Infrastruktur, die arbeitet, ohne zu stören.

5 GW

Speicherkapazität bis 2030

0

Emissionen im laufenden Betrieb

1

Standortentscheidung auf Gemeindeebene

Batteriegroßspeicher-Standort mit angebundener Energieinfrastruktur in Österreich

Konkrete Vorteile für Ihre Gemeinde

Kommunale Einnahmen

Ein Batteriegroßspeicher ist ein Gewerbebetrieb. Die Betreibergesellschaft unterliegt der Kommunalsteuer und leistet laufende Abgaben an die Standortgemeinde. Diese Einnahmen fließen über die gesamte Betriebsdauer — in der Regel 20 Jahre und länger.

Regionale Wertschöpfung

In der Bauphase profitieren lokale Betriebe: Erdarbeiten, Elektroinstallation, Infrastrukturanbindung. Im laufenden Betrieb entstehen Wartungs- und Servicetätigkeiten, die über Blackvolt Operations and Management GmbH — unsere eigene Tochtergesellschaft für Betrieb und Instandhaltung — koordiniert werden.

Beitrag zu Klimazielen

Jeder Batteriegroßspeicher reduziert den Bedarf an fossilen Reservekraftwerken. Gemeinden, die BESS-Projekte ermöglichen, leisten einen messbaren Beitrag zu Österreichs Klimazielen und zur regionalen Energieautarkie — dokumentierbar und kommunizierbar.

Positionierung als Energiewende-Standort

Gemeinden mit Batteriespeicher-Infrastruktur positionieren sich als Vorreiter der Energiewende. Das stärkt das Standortprofil gegenüber Förderstellen, Investoren und der Öffentlichkeit — und signalisiert Innovationsbereitschaft.

Was bedeutet ein BESS-Projekt konkret?

Batteriespeicher sind in der öffentlichen Wahrnehmung noch wenig bekannt. Das führt zu berechtigten Fragen. Hier die wichtigsten Fakten — sachlich und transparent.

Batteriespeicher Flächenbedarf

Ein Utility-Scale-Batteriespeicher mit 36 MW / 72 MWh benötigt eine Fläche von ca. 0,5 bis 1 Hektar — vergleichbar mit einem großen landwirtschaftlichen Gebäude. Die Anlage besteht aus standardisierten Containern, Wechselrichtern und einem Transformator. Es gibt keine Schornsteine, keine Kühltürme und keine großflächige Versiegelung. Eine Eingrünung des Geländes mit heimischer Bepflanzung ist bei allen Blackvolt-Projekten vorgesehen.

ca. 0,5 bis 1 Hektar

Optik und Erscheinungsbild

BESS-Anlagen sind technisch unauffällig: Die Container ähneln in Form und Größe handelsüblichen Frachtcontainern, angeordnet in parallelen Reihen auf einer eingezäunten Fläche. Durch Hecken, Erdwälle oder Sichtschutzpflanzungen lässt sich die Anlage landschaftlich integrieren. Im Vergleich zu Windkraftanlagen oder Solarparks haben Batteriespeicher eine deutlich geringere visuelle Präsenz.

Batteriegroßspeicher mit weißen Containern in zwei Reihen, eingezäunt und mit Hecken in ländlicher Landschaft unter blauem Himmel

geringere visuelle Präsenz

Lärm und Emissionen

Batteriespeicher arbeiten emissionsfrei — keine Abgase, keine Gerüche, kein Feinstaub. Die Geräuschentwicklung wird hauptsächlich durch Kühlsysteme verursacht und liegt in der Regel bei 40 bis 50 dB(A) am Anlagenrand — vergleichbar mit einem leisen Gespräch oder Kühlschrankgeräusch. Durch die Standortwahl auf Gewerbe- oder Industrieflächen und ausreichenden Abstand zu Wohngebieten ist die Lärmbelastung für Anrainer in der Praxis nicht wahrnehmbar.

40 bis 50 dB(A)

Sicherheit und Brandschutz

Blackvolt setzt ausschließlich auf LFP-Technologie (Lithium-Eisenphosphat) — die sicherste und thermisch stabilste Batteriechemie für stationäre Speicher. LFP-Zellen sind nicht brennbar unter normalen Betriebsbedingungen und weisen ein deutlich geringeres Risiko thermischer Ereignisse auf als andere Lithium-Ionen-Chemien. Jede Anlage verfügt über ein mehrstufiges Brandschutzkonzept, 24/7-Fernüberwachung, automatische Löschsysteme und ist nach den geltenden österreichischen Sicherheitsnormen zertifiziert. Das Brandschutzkonzept wird gemeinsam mit der lokalen Feuerwehr abgestimmt.

LFP-Technologie

Verkehr und Bauphase

Die Bauphase eines Batteriegroßspeichers dauert in der Regel 6 bis 12 Monate. In dieser Zeit ist mit temporärem Baustellenverkehr zu rechnen — Anlieferung der Container, Tiefbauarbeiten, Kabelverlegung. Nach Inbetriebnahme beschränkt sich der Verkehr auf gelegentliche Wartungsfahrzeuge. Ein dauerhafter Schwerlastverkehr findet nicht statt.

6 bis 12 Monate

Der Weg zum Projekt — aus Gemeindesicht

Das Batteriespeicher Genehmigungsverfahren in Österreich durchläuft mehrere Phasen. Blackvolt übernimmt die gesamte Projektentwicklung — von der ersten Standortprüfung bis zum laufenden Betrieb. Die Gemeinde wird in jeder Phase eingebunden, ohne selbst Entwicklungsrisiken oder -kosten zu tragen.

01

Erstgespräch

Blackvolt stellt das Projekt vor, beantwortet Fragen und prüft das grundsätzliche Interesse der Gemeinde. Keine Verpflichtungen, keine Kosten.

02

Standortprüfung

Technische Analyse: Netzkapazität, Flächeneignung, Umweltverträglichkeit. Die Gemeinde erhält eine transparente Einschätzung, ob der Standort geeignet ist.

03

Flächenwidmung

Falls erforderlich, wird gemeinsam mit der Gemeinde die raumordnungsrechtliche Grundlage geschaffen. Blackvolt unterstützt bei der Vorbereitung aller relevanten Unterlagen.

04

Genehmigung

Blackvolt führt das Genehmigungsverfahren — einschließlich Umweltverträglichkeitsprüfung, Brandschutzkonzept und allen behördlichen Einreichungen. Die Gemeinde wird über den Fortschritt informiert.

05

Bau

Die Bauphase wird durch einen Generalunternehmer umgesetzt und von Blackvolt überwacht. Lokale Betriebe werden nach Möglichkeit eingebunden.

06

Betrieb

Nach Inbetriebnahme übernimmt die Blackvolt Operations and Management GmbH den laufenden Betrieb, die Wartung und die Einhaltung aller Sicherheitsstandards — über die gesamte Lebensdauer.

Bürgerbeteiligung und Transparenz

Bürgerbeteiligung bei Batteriespeicher-Projekten ist für Blackvolt kein Pflichtprogramm, sondern Grundsatz.

Bereits vor der Einreichung bieten wir der Gemeinde an, eine Informationsveranstaltung für Gemeinderäte und Bürger durchzuführen. Dabei präsentieren wir das Projekt, erklären die Technologie, zeigen Visualisierungen der geplanten Anlage und beantworten alle Fragen — offen und ohne Vorbehalte.

Während der Projektentwicklung bleibt die Gemeinde ein fester Ansprechpartner. Wir informieren proaktiv über Fortschritte, Zeitpläne und Änderungen. Nach Inbetriebnahme stehen wir für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

Unser Ziel: Jede Gemeinde, in der ein Blackvolt-Projekt steht, soll dieses Projekt als Gewinn betrachten — nicht als Kompromiss.

Akzeptanz entsteht durch Information, nicht durch Überrumpelung.

Informationsaustausch rund um ein Batteriespeicherprojekt auf Gemeindeebene

Häufige Fragen

Luftaufnahme: Lastkraftwagen transportiert Blackvolt-Großbatteriespeicher-Container auf Bergstraße in Österreich

Gemeinsam Zukunft gestalten

Sie sind Bürgermeister, Amtsleiter oder Gemeinderat und möchten wissen, was ein Batteriegroßspeicher für Ihre Gemeinde bedeuten kann? Wir freuen uns auf ein unverbindliches Erstgespräch.

Gespräch vereinbaren